Der steirische herbst feiert Jubiläum!
2017 findet das Festival zum fünfzigsten Mal statt

Paradox (und etwas selbstironisch) kann man den steirischen herbst als Festival der Avantgarde mit Tradition bezeichnen. Seit 1968 ist es eines der weltweit wenigen Festivals für zeitgenössische Künste, das seinem Wesen nach wahrhaft multidisziplinär ist. Lange bevor die Vernetzung der Sparten als Forderung in aller munde war, integrierte der „herbst“ bildende Kunst, Musik, Performance, Tanz, Theater, Literatur, Architektur, Neue Medien und Theorie – im Lauf der Jahre mit unterschiedlichen Schwerpunkten, immer aber selbstbewusst aus den jeweiligen Bedingungen des Genres heraus.

Dabei kam es naturgemäß zu vielen kleinen und vielen großen denkwürdigen Ereignissen – wussten Sie etwa, dass Samuel Beckett das einzige Auftragswerk seines Lebens für den steirischen herbst schrieb? Dass das berühmte herbst-Plakat 1997 von Martin Kippenberger gestaltet wurde? Elfriede Jelinek insgesamt zwölf mal im Rahmen des steirischen Festivals für neue Kunst dabei war? Und Christoph Schlingensief mit drei Produktionen in Graz für Aufruhr sorgte?

Über 4.000 Projekte mit mehr als 15.000 Beteiligten sind in der langen Geschichte des Festivals zu verzeichnen. Im Archiv des Festivals kann man nach diesen recherchieren, in Katalogen, Programmbüchern und –heften nachlesen, Video- und Audiodokumente ansehen und -hören. In Original-Plakaten, -Produkten, Schriftdokumenten stöbern.

Und auch hier starten wir mit der Geschichtsaufarbeitung und präsentieren Highlights und Überraschungen, Skurriles, Skandalöses und Großartiges aus 50 Jahren Festivalgeschichte – #herbst50.

steirischer herbst festival gmbh
Sackstraße 17 / 8010 Graz / Austria
t +43 316 823 007 / f +43 316 823 007 77
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